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ein kleines Vorwort:
“Seid behutsam Ihr betretet das Gewebe meines Lebens”
So bittet Vicky Wall, die Begründerin von Aura-Soma, in ihrer Autobiografie ihre Leser. Ein Satz der mich immer berührt hatte.. und in den letzten zwei Jahren erfuhr ich, was er in der Tiefe bedeuten kann. Und wie ich persönlich mit ihm umgehe. Seit meine esoterische Schulung begann – dies war „ernsthaft“ 1996 - war es mein erklärtes Ziel, andere in ihrem Raum zu belassen.. den heiligen Raum zu würdigen, und ihn nur nach Einladung zu betreten – und dann zu helfen, wenn ich gebeten werde. Hierbei so achtsam wie möglich zu sein, eigene Bilder als eigene Bilder benennen und anbieten... und Energien und Energiewirkungen zu beschreiben in ihren Ausprägungen. So liebevoll, neutral und achtsam wie möglich. Und so habe ich oft gezögert, Astrologische Beratungen zu geben – generell Beratungen zu geben, denn ich wollte mit Bildern nicht eingreifen. Und in den vergangenen zwei Jahren lernte ich die entsprechenden - in der Rückschau sehr klaren - Lektionen hierzu...
In dieser Zeit wurden die astrologischen Newsletter geboren. So gut es geht Energien und Energiebilder zu beschreiben, (und wie ich dazu komme – also den theoretischen Hintergrund) jedoch meine Bilder als meine Bilder zu benennen, und ansonsten Energiebandbreiten zu schildern, Mögliche Maximalausprägungen, um der einzelnen Seele Entscheidungsraum in den kollektiven Energiewellen zu geben.
Nun beginne ich wieder mit dem Schreiben – mein Stil ist persönlicher geworden. Ich lasse die Schilderung der Astrologieschulen und der Technik weitestgehend weg.. (dafür wird es meine Astrologieausbildung geben :-) Doch immer noch im selben Fokus: Der Beschreibung von Energiewellen und Signaturen und ihren möglichen maximalen Ausprägungen... und den Fragen und Themen darin, so gut ich sie wahrnehmen kann. In der Hoffnung, zur Selbst-ver-Antwort-lichkeit... dem Gewahrsein der eigenen inneren Antworten - beitragen zu können
Daher - wie immer meine Bitte – während ihr lest, nehmt die Worte in euer Herz, und prüft sie dort auf eure Wahrheit... was sich stimmig anfühlt, das könnt ihr gerne annehmen... was nicht.. das legt bitte beiseite.
Dafür – ein Danke von mir. Octavia
Januar: die Energie des Steinbock – die 13. Fee in ganz spezieller Form als die Energien des Jahres 2009 – und Pluto in Steinbock die zweite... (zu Pluto in Steinbock die erste... siehe Newsletter Februar 2008)
Vieles wird sich ein wenig vermischen, denn im spüren der Monatsqualität kam mir immer wieder ein inneres Bild, das sich sowohl prägend für 2009 als auch für Pluto in Steinbock zeigen könnte.. die 13. Fee.
Die 13. Fee in den Märchen ist oft eine zürnende, man mag sie nicht sonderlich, sie ist oft unbequem, hat die unangenehme Eigenschaft, sehr direkt zu reden... kurzum, nicht unbedingt ein guter Tischgefährte bei einem Festessen, bei dem man möchte, dass sich alle amüsieren. Da man ja auch immer möchte, dass es Pärchen gibt – es soll ja auch ausgiebig getanzt werden, ist eine ungerade Zahl auch nicht schön – einer müsste halt alleine sitzen... und so... wird sie oft gar nicht eingeladen.
Es gibt in mir viele innere Bilder zur 13... die 13 als Mittelpunkt der 12... der 13. Mond, (das weibliche, das reflektierende) (der Mondzyklus hat 13 Voll-/Neumonde innerhalb eines 12-Monate-Sonnenzyklusses. Also während das männliche - genauer - das strahlende Prinzip (Sonne) seine Bahn durch den Tierkreis beschreibt.. Hat die Frau ihre eigene Gefühlslage, die sie 13 mal in einem Jahr zeigt. Wo der geistige / männliche / strahlende Impuls also 12 Impulse setzt, setzt das weibliche, reflektierende 13 .
Dieser 13. Impuls kann als eine konstante Aufforderung zur Veränderung gesehen werden, eine schnellere oder andere Taktfrequenz des weiblichen in Bezug zum männlichen.. oder des emotionalen in Bezug auf das geistige. Das emotionale wandelt sich also anders, als das geistige. Hierin ist keine Wertung – sondern dies ist einfach eine (astronomische) Beobachtung – die in Entsprechung zum Leben auf der Erde gesetzt wurde.
Doch auf der Erde gibt es beide Geschlechter... und beide sind beiden Rhythmen ausgesetzt. Beide sind beides.
Das männliche hat ebenso einen lunaren (reflektierenden) Rhythmus wie das weibliche Das weibliche hat ebenso einen solaren (strahlenden) Rhythmus wie das männliche.
Sie tanzen in sich – und gemeinsam – denselben Tanz..
Auf dieser Ebene die 13. Fee auszugrenzen, würde bedeuten, einen Teil des eigenen körperlichen Rhythmus zu verdrängen.
Steinbock liegt dem Zeichen „Krebs“ genau gegenüber – im 12-er Rhythmus des Zodiak. Es ist also das „Gegen“zeichen des Krebs... doch beide sind in der Energierichtung weibliche Zeichen, nur die Elemente sind anders. Krebs ist weibliches Wasser, Steinbock ist weibliche Erde. Oder anders ausgedrückt: Krebs ist magnetisches Wasser, Steinbock ist magnetische Erde. In Steinbock hat das, was durch das Wasser (Gefühle) geboren wurde – seine dichteste Form gefunden (magnetisch = anziehend, Erde = Struktur und Festigkeit).
In diese Energiequalität hinein... Startete nun Pluto zum zweiten Mal seinen 15 Jahre währenden Lauf... Nahezu exakt mit dem Neumond am 27.12.2008 – der in sich eine sehr eigene energetische Note hatte...
Dane Rudhyar beschrieb Pluto als „die Essenz“ – und Jeff Greene nennt ihn als Begleiter der Seele auf der Seelenreise... man könnte also sagen, Pluto schält möglicherweise ab, was nicht in Einklang mit der Essenz ist.
Was mit den eigenen Gefühlen, im eigenen Geburtsschoß geformt wird, wird sichtbar und nimmt in Steinbock die dichteste Form an, die es erreichen kann.
- Entspricht die Form der Seelenwahrheit?
- Ist diese Form wirklich die Essenz aller Dinge?
- Hat diese Form noch Kontakt zur Essenz aller Dinge?
Dies sind wohl die Fragen von Pluto.... auf der Strukturebene.
Während des Durchgangs von Pluto in Schütze haben wir uns nun 12 Jahre lang angesehen, was für uns spirituell wahr ist. Viele Religionen wanden sich daraufhin in festeren Griff, anderersits jedoch wurden auch viele Fesseln gesprengt, da das Individuum, der eigene Lichtfunke, diese Systeme nicht als Geist-Seele-Wahrheit erkannte.
Das Leben selbst, wie es sich in die Formen webt, der Große Geist, ausgedrückt in den paganischen „Religionen“ und in tiefer Naturverbundenheit, war in vielen Fällen die Seelen-Wahrheit, die sich zeigte.
Nun... was auch immer das Individuum in den Jahren von Pluto in Schütze erkannt hat – Pluto in Steinbock wird nun die eigene individuelle .. (und damit auch die Kollektive Reise) – zeigen. Denn Pluto wird helfen, die Wahrheit in Struktur und Form zu bringen. Struktur, die nicht der Wahrheit entspricht, auflösen helfen.
Und damit komme ich zu einer anderen 13. Fee – der 13. Fee des inneren.
In den letzten Wochen kamen immer wieder Themen des Verrats in mein Leben.. das Gefühl, von Freunden und Liebsten verraten zu werden.. oder selbst Versprechen nicht mehr halten zu können. Auch wenn sie auf tiefster Herzensebene immer noch mit einem Ja beantwortet wurden... konnte sich die Form dessen, was man sich dachte oder wünschte, nicht ( mehr) zeigen oder halten.
Und so dachte ich, dass die Einweihung von Pluto in Steinbock möglicherweise der Verrat sei... denn es geht ja unter anderem um die Wahrheit...
Steinbock steht mit Saturn auch für „Wille“ – Respekt - Achtung
Und so fand ich zu meiner Überraschung in den letzten Wochen in mir mehrere 13. Feen, die mit diesen Prinzipien in Verbindung standen: Wo immer ich die Verantwortung für Gedanke - Wort und Tat (der Umsetzung des Willens) - nicht übernahm, fand ich Angst vor der Macht Wo immer ich die Handlungen anderer nicht verstand oder zu verändern suchte, fand ich Verachtung. Wo immer ich mir meine Wünsche und Sehnsüchte nicht eingestand, oder den Weg der Seele aus den Augen verlor, wo also die Balance bzw.der Einklang von Wünschen und Seelenweg auseinanderdriftete - fand ich Verrat.
Und so sind also in Steinbock weitere Themen auch davon geprägt...: Wo man sich „besser“ oder “anders” fühlt.. da eine andere Struktur besitzend. man auf andere herabschaut... da man den spirituelleren weg gefunden haben glaubt wo man das Gefühl hat, dass andere etwas unmögliches getan haben.. unmögliches tun.. wo man ihnen weder Achtung noch Respekt noch Achtsamkeit für den göttlichen Funken in ihnen entgegen bringt, ... Kurzum gesagt: wo immer man noch eine Projektionsfläche für ungeliebte Gefühle und Wesensanteile braucht, zeigten sich “Wahrheit” und ihre Zerrformen.
In der Esoterischen Astrologie wird Saturn als Herrscher von Steinbock erst auf der hierarchischen Ebene von Venus abgelöst... Die hierarchische Ebene ist die Ebene der Seelenimpulse. Die Ebene von Geist-Spirit. Der Initiale Funke
Gestern, während eines wundervollen kalten Winterspazierganges bewunderte ich den klaren Sonnenuntergang - und Venus strahlend am Himmel stehend. Sie erinnerte mich daran, dass aus unserer irdischen Sicht beide Prinzipien miteinander einher gehen. Venus ist ein enger Begleiter der Sonne – sie ist nur als Morgen- oder Abendstern zu beobachten, immer in Verbindung mit Sonnenauf- oder Untergang. Die Sonne als Sinnbild unseres eigenen inneren Strahlens... Venus als begleiter des ersten impulses dieses Strahlens (Morgenstern) oder als Begleiter des Strahlens in die Form (Sonnenuntergang)
In allgemein gebräuchlichen Worten würde man also sagen können: Venus ist ein Sinnbild dafür, dass auf Erden die Göttin die Form erschafft – sie ist “quasi” zuständig für die Materie. Das eigene Strahlen in Verbindung mit Beziehungen, die rechten menschlichen Beziehungen, Das Strahlen im eigenen schönsten Ausdruck, Es geht um Schönheit, Ästhetik, es geht um den Klang und um den Einklang der Seele mit der Form. Geist, der die Form erschafft, im Einklang mit den kosmischen Zyklen. Es geht um den Umgang mit den eigenen inneren Gaben. Den Talenten... die Metapher die Jesus den Jüngern mit auf den Weg gab... was tut jeder einzelne mit den ‘”Talenten (Geld / Gaben / Talente) die der Vater (die Seele, das Hohe Selbst) Ihnen übergab (mit ins Leben einbrachte...) ?
Die Seele, die sich in der Körperlichkeit verwirklichen möchte. Das Leben, dass den Wunsch des Ausdrucks nach sich selbst in Form zeigen möchte.
Venus als hierarchischer (kosmischer) Herrscher von Steinbock: Sinnbild, dass die Formen und Strukturen die harmonischen Gesetze des Kosmos widerspiegeln… Seele und Göttin einbezogen sind in den Alltag...
Und so wird die Zeit von Pluto in Steinbock auch geprägt sein.. vom erkennen der eigenen Wahrheit, so wie sie sich in der Form zeigt... und von der Sehnsucht, das eigene Sein zu leben..
Und damit verbunden auf vielen Ebenen der Wunsch nach Loslassen...
- Überholter Formen
- Alter Glaubensmuster und Glaubenssätze
- Alter Gefühlszustände
- Loslassen all dessen, was den eigenen klaren Seelenimpuls auf dem Weg in die Form verformen könnte.
Und so sind wohl mit den nächsten Wochen und Monaten viele Fragen verbunden:
- Was zeigt sich als Wahrheit in meinem Leben?
- Gibt es auf einer Ebene noch rigide Glaubensstrukturen, Wertvorstellungen
- nicht nur, was „Gott“ und die Beziehung zur Erde / Kosmos / Mensch / Natur betrifft
- Sondern auch, was den eigenen Körper, das Geschlecht, Stil, eigene Werte betrifft?
- Sehe ich mich selbst als wertvoll ?
- Welche Gaben und Talente (Venus) schlummern noch, möchten ausgedrückt (Saturn = Form) werden?
- in welchen Gaben und Talenten (Venus) habe ich Meisterschaft (Steinbock / Saturn) erreicht?
Viele Religionen und Glaubenssysteme haben die Materie, das Fleischliche, und das Weibliche verdammt und abgewertet. Dies hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Geschlechterkampf geführt... Sofern diese Strukturen sich bei Pluto in Schütze noch verstärkt oder verkapselt haben, könnte sich dies bei Pluto in Steinbock als schwierig zeigen.
”Ich baue ein erleuchtetes Haus, und wohne darin“ ist das Mantra der Seele in Krebs „Versunken bin ich im überirdischen licht, diesem Licht wende ich den Rücken zu“ ist das Mantra der Seele in Steinbock.
Die Shushumna, der Zentralkanal, geklärt von Energieblockaden Der Körper als Tempel der Seele – in Anerkennung und Achtung des Lebens, das durch ihn pulst Die eigene Essenz, die Lebensenergie, die durch den Körper wandern darf Das eigene Licht im eigenen (Körper) Tempel scheinen lassen.
Daher die Fragen:
Individuell:
- Sehe ich den Körper als Tempel des Lichtes, des eigenen inneren Lichtes.
- Kann ich mich lieben, so wie ich bin..
- Sehe ich den Körper als den Tempel, den die Seele gewählt hat in diesem Leben.
Khalil Gibran schrieb: „Beauty is not in the face, it is a light in the heart“ “Schönheit liegt nicht im Gesicht, sie ist ein Licht im Herzen“
Im “außen” – im kollektiv -als Frage:
- Können wir das Licht in den Herzen der anderen wahrnehmen, achten, würdigen.
- Können wir die Form, die geschaffen wurde, würdigen?
- Können wir würdigen, dass es vielleicht nicht die Form ist, die man sich selbst bewusst gewählt hätte... vielleicht auch der andere nicht bewusst gewählt hat...
die jedoch gerade der bestmögliche Ausdruck der Seelenqualität durch alle Schichten hindurch ist?
Venus steht in ebenfalls in Verbindung mit Nahrung und Geld: ...
- Können wir uns die richtige Nahrung geben?
- Ernähren wir uns und die Erde richtig?
- Ist Nahrung für alle da – für jeden einzelnen göttlichen Ausdruck des Lebens auf Erden?
- Ist die Nahrung energetisch das, was der Körper braucht ?
- Oder vermindern oder verformen wir Nahrung – vermindern wir die Vielfalt des Lebens durch Auswahl, Missachtung oder Unachtsamkeit.
- Ist die Art, wie wir Nahrung „erschaffen“, in ihrer energetischen Ausprägung ein Ausdruck der Seele und des Geistes – der Achtung des Lebens?
Venus als Klang:
...als Ausdruck eines der drei Schöpferischen Prinzipien: Gedanke (Uranus / Merkur) - Wort (Venus / Merkur) – Tat (Saturn - Merkur)
In Huna gibt es die goldenen Regeln, eine davon lautet:”Effektivität ist das Maß der Wahrheit..” Oder.. “Was wahr ist, wirkt... “
- Ist der Klang, den ich von mir geben, wirklich meine Herzenswahrheit?
- Ist es das, wonach ich handeln möchte?
- Entspricht der Klang meinen Gefühlen?
- Ist der Klang Ausdruck meiner Seele – der Essenz ?
- Wenn sich das, was ich gerade sage, genau so manifestieren würde, sofort vor mir stehen würde...
Würde ich dann die Worte wirklich aussprechen wollen?
- Was möchten ich wirklich mitteilen?
- Was ist meine Herzenswahrheit ?
Harry Potter würde in Band 7 sagen: “Man muss einen Zauberspruch auch WIRKLICH MEINEN.”
Seelenweg, Herzenswunsch, Gefühle, und die eigenen Glaubenssysteme klar und im Einklang ausdrücken... die Manifestation in der “Wirklichkeit” zeigt, ob es auf einer dieser Ebenen noch andere Bedingungen gibt.. zusätzlich zur Außenwelt des Kollektivs...
Merkur wird noch bis zum 02.02. rückläufig sein... und so wird uns Zeit zur Reflektion gegeben, ob Gedanke – Wort – Tat wirklich im Einklang mit uns stehen.. Mit Merkur in Wassermann auch die Reflektion, ob dies alles im Einklang mit dem neuen Zeitalter steht.
Mögen die Sterne euch leuchten Und euer eigener innerer Stern euch den Weg weisen
Alles Liebe !
Octavia
© Copyright Octavia Gentemann – Sternenfarben
Newsletter 1-2009
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Anmerkung zum Artikel
ich möchte eine kleine Anmerkung geben, da ich vieles, was an bildern in mir war, (noch) nicht ausdrücken konnte...
während des schreibens wurde mir sehr deutlich bewusst, dass für das weibliche schon viele Worte gefunden wurden. doch für die Krise, durch die das männliche prinzip gerade geht, nicht. und dass vieles nicht mehr so klar weiblich / männlich ist / scheint... z.B. das männliche sich nun auch zum Formgeber (männlich-lunar) entwickelt...
vor kurzem sprach ich mit einem Freund, und sagte ihm eigentlch in einem nebensatz: es kommt für mich/uns gar nicht darauf an, ob ihr in uns seid und uns fühlt oder versteht, es reicht, wenn ihr bei euch bleibt und euch fühlt, so wie es grade ist. präsent bleibt.
doch dieser satz war schon so, dass sich pure panik auf seinem gesicht zeigte. und mir wurde klar, dass es kein archetypsches vorbild für diese Form gibt. Das weibliche kann irgendwie besser noch auf - zumindest annähernde - Archetypen zurückgreifen um zu lernen.. auszuprobieren.
in den westlichen Industriestaaten sehe ich folgende Situation
der Schritt, den gerade beide Geschlechter gehen, die Einheit sowohl in männlichen als auch im weiblichen, gleichberechtigt, ebenbürtig, nebeneinander.. für den gibt es keine wirklichen rollenmodelle
die letzten Generationen hatten entweder keine Väter (durch den Krieg), Kriegsväter (d.h. Väter, die manchmal nur "teilweise" zurückkamen, also durch den Schrecken des erlebten nicht "hier waren" und sich fühlen konnten oder danach Väter die in den Umbruchszeiten der Emanzipation standen.
Viele der Rollenbilder eines gefühlvollen, formgebenden, reflektierenden mannes wurden mehr oder weniger mit "verachtung" für diese Seite abtrainiert. ich sehe die intensive Reise und Gratwanderung, die "mann" durchläuft, doch ich finde dafür im moment noch nicht die passenden bilder.
kurzum
ich möchte einfach zeigen, dass es de facto für die Veränderungen, die in Pluto in Steinbock für "die Form" anstehen, für beide Seiten noch keine gefestigten Rollenmodelle und Vorbilder gibt. Ebenso wie es kollektiv wenige Vorbilder gibt, wie wir mit den anstehenden Umweltthemen und unserer Verantwortung umgehen
doch ich sehe bzw. hoffe auf jede menge visionen im einklang mit dem, was es zu tun bzw. zu meistern gilt..
daher schrieb ich den artikel mit all denn vielen fragen...
alles liebe Octavia
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